H2O2

Jetzt habe ich grad zwei Bücher gelesen über H2O2.
— Wasserstoffperoxid, das vergessene Heilmittel von Dr. habil. Jochen Gartz
— Wasserstoffsuperoxid von Dr. Josef Pies

Es scheint, dass es viele solche Substanzen gibt, bei deren Moleküle ein Sauerstoffatömchen zuviel ist. Diese Moleküle sind dadurch instabil. Das Sauerstoffatom springt ab und oxydiert einen anderen Stoff. Diese Substanzen nennen die Chemiker Peroxyd. Davon gibt es viele, zum Beispiel Magnesiumperoxyd. Das bekannteste ist eben Wasserstoffsu-Peroxid (H2O2). Es ist ein bisschen schärfer als Chlordioxid, aber es hat auch grosse Vorteile: Stinkt nicht und ist in jeder Drogerie zu haben. Man muss einfach sagen, dass man es zum Haare bleichen oder als Fleckenmittel braucht.
Das Buch von Josef Pies ist für den praktischen Gebrauch sehr gut. Es hat nur 86 Seiten und ist ein Ratgeber für viele Situationen und Krankheiten. Es scheint, dass das H2O2 (wie das Chlordioxid) sich ebenfalls nur von den krankmachenden Substanzen und Zellen angezogen fühlt, und diese zerstört oder so verändert, dass der Körper sie ausscheiden kann.
Auch das Chlordioxid könnte man Chlorperoxid nennen. Die gesunden Zellen lässt es in Ruhe.
Schon beim ersten Buch von J. Gartz habe ich beim Lesen lange die Einnahme durch den Mund vermisst. Auch J. Pies ist gegenüber der Einnahme durch den Mund zurückhaltend. Obwohl doch diese Applikation das Normalste der Welt ist. Wer es versuchen will, muss einfach ganz sanft anfangen: nehmen Sie 20 Tropfen in ein Glas Wasser nüchtern. Dann sehen Sie, ob es Reaktionen macht im Körper und schon haben Sie Ihre erste Erfahrung.
Da steht auch: nur auf nüchternen Magen, eine halbe Stunde vor oder drei Stunden nach dem Essen. Damit das H2O2 nicht mit dem Mageninhalt reagiert und freie Radikale produziert. Auch schlägt J. Pies vor, destilliertes oder Wasser vom Osmose-Filter zu nehmen.
Es gibt aber noch viele andere Applikationsformen: z.B. Einlauf, Einreiben, Inhalieren.
Dazu eine kleine Geschichte: Der Mann hatte Prostatakrebs. Er kaufte in der Drogerie ein Flächen mit Nasenzerstäuber zum von Hand pumpen und ein Fläschen mit 3%iger Wasserstoffperoxydlösung. Damit sprayte er sich in den weit offenen Mund, und zwar so, dass er immer in dem Spraymoment auch zünftig durch den Mund einatmete. Dadurch gelangte des H2O2 bis in die Lunge. Pro Inhalation pumpte er 10 Stösse. Er begann mit 2 Inhalationen pro Tag und steigerte dann langsam auf 9. Das praktizierte er drei Monate. Dann ging er zum Arzt > ausgiebige Tests. Der Arzt sage ihm er solle erst in 5 – 6 Monaten wieder kommen. Etwas abgeschwächt hielt er diese Inhalationspraxis bei. Der Mann ist 81.
Er schieb dann noch: „Die Inhalation von H2O2 ist die stärkste, billigste und am schnellsten wirkende Arznei“.
Dabei gilt H2O2 vor allem als Entkeimungs- oder Desinfektionsmittel, nicht für Krebs. Solche Selbstmedizinberichte sind einfach wunderbar.
Ich habe wegen Bronchitis ein Inhaliergerät gekauft bei Amazon, Marke Medisana. Es hat etwa 38 Euro gekostet. Und es zerstäubt die 3prozentige H2O2-Lösung ganz fein. Da fülle ich nun täglich mehrmals ein paar Tropfen ein und inhaliere: durch den Mund zusammen mit dem Dampf einatmen und durch die Nase aus. Und regelmässig muss ich zuerst ein paar mal husten, weil es mich im Rachen reizt, das macht aber nichts.
Jetzt habe ich von meiner Schwester einen Text bekommen, da ein russischer Forscher das H2O2 sehr lobt, aber auch er schreibt:
Es dürfen gleichzeitig keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen muss mindestens ein Stunde Abstand gewahrt werden. Einnahme 30 Min. vor dem Essen oder 3 Std. danach. Niemals mit Eisen zusammen, nur mit sterilem Wasser, nicht mit Säften oder Öl

Und natürlich können wir Konsumenten von den Medizinern, von der Wissenschaft nicht erwarten, dass die das nun einfach glauben. Aber das Minimum wäre, dass sie sich sagen: „Jetzt will ich es aber wissen!“ Gerade das aber geschieht nicht.
Nein, das ist zuviel verlangt! Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Geld regiert die Welt.
Die Geschichte von H2O2 wirft ein Licht darauf, wie die medizinische Wissenschaft und Praxis funktioniert:
— Etwa 1880 bis 1910 wurde in den USA mit H2O2 viel probiert und viel entdeckt und viel geheilt. Dann verschwand dieses Wissen und diese Praxis von der Bildfläche unseres Planeten.
— In den 50er- und 60er-Jahren wurde das H2O2 in Deutschland entdeckt, ohne das Wissen, dass es 70 Jahre früher schon in den USA zünftig vorhanden war. Dann verschwand dieses Wissen und diese Praxis wieder für etwa 30 Jahre von der Bildfläche unseres Planeten.
— Etwa 1990 bis 2010 wurde es in Japan nochmals entdeckt, wieder ohne zu wissen, dass es schon 2 mal da war.
Kaum zu glauben!
Die verschiedenen Profis der Branche leben in einer anderen Welt. Wir haben als Konsumenten allen Grund sehr selbständig zu denken, zu entscheiden und zu handeln. Das kann man aber nicht, wenn man Jahrzehnte nicht daran gedacht hat und dann auf einmal von einer Krebsdiagnose überrascht wird.
Hier denke ich an die Bach-Kantate:
Wachet auf!, ruft uns die Stimme…….
wach auf du Stadt Jerusalem!………
wo seid ihr klugen Jungfrauen?

Die Mächtigen und die Medien singen uns ein anderes Lied:
schlaf Züri schlaf!!
Politik isch es Schaf
und d’Wirtschaft isch en Krake-Fisch
gumpet uf dä Chuchi-Tisch
schlaf Züri schlaf!!
Von Dr. Gartz gibt auch ein Interview: